Seit einigen Jahren bietet die Wallonische Region in Zusammenarbeit mit privaten Partnern ein tolles Angebot für die Kinder der Oberstufe der Primarschule an. Ein umgebauter LKW-Anhänger wird für zwei Stunden zum mobilen Labor und die Schüler erhalten Einblicke, die ihnen eine gewöhnliche Schule nie bieten könnte.

In Gruppen von 3 bis 4 Kindern jagten die Schüler der 5. Klasse mit ihren Altersgenossen aus Lichtenbusch wissenschaftlichen Erkenntnissen nach. Es wurden Rotoren für ein Windrad gebaut. Durch Versuch und Irrtum sollten die Kinder die beste Form selber entdecken. Es wurde untersucht, wie viel Energie kleine Photovoltaik-Zellen erzeugen und mithilfe einer Wärmebildkamera wurde die Wärmeisolation von Tierfellen und Baumaterialien verglichen.

Unter dem Mirkoskop wurden Kleinstlebewesen (Daphnie) beobachtet. Neben dem „Körperbau“ konnte man vor allem den Herzschlag gut erkennen. Außerdem wurden zahlreiche Fasern unter dem Mikroskop verglichen.

Die Stabilität gewisser Formen wurde schließlich ebenso untersucht wie die optimale Form eines U-Boots oder Fischs und die Farben des Lichts und anderer Stoffe.

Zu guter Letzt durften einige Kinder sogar ihre eigene Zahnpasta herstellen.

Jeder Schüler besuchte vier der neun angebotenen Ateliers und erlangte so auf selbstentdeckende Weise einmalige Einsichten. Es war ein sehr gelungener Vormittag!

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